Forschungsziel
Die Studie "Corona und Familienleben" analysiert, wie Familien mit Kindern im Kindergarten- oder Schulalter mit der COVID-19 Pandemie umgingen, welche Stressoren und Moderatoren sie erlebten, wie sie das Familienleben gestalteten und welche Veränderungen sich im Zeitverlauf zeigten.

Methode
Die Studie "Corona und Familienleben" umfasst zwei methodische Zugänge: telefonisch geführte problemzentrierte Interviews und Tagebucheinträge. Die Datenerhebung begann bereits in der ersten Woche der Ausgangsbeschränkungen (ab 16.03.2020) und wurde in kurzen Abständen durchgeführt (März bis Juni 2020: wöchentlich bzw. 2-wöchentlich). Ab Sommer 2020 fanden die Datenerhebungen in größeren Intervallen statt. Im Frühling 2022 wurde die zwölfte und letzte Datenerhebung abgeschlossen. Insgesamt wurden 727 Interviews mit einer durchschnittlichen Länge von 56 Minuten geführt. Außerdem haben die Teilnehmenden insgesamt 372 Tagebucheinträge übermittelt. Besonders bezeichnend ist die überaus hohe Rücklaufquote von 86% in der zwölften Erhebungswelle. Insgesamt waren 33 Interviewer*innen an der Datenerhebung beteiligt.
Zitationsvorschlag
- Zartler, Ulrike. (2020-2025). Corona und Familienleben. Eine qualitative Längsschnittstudie zur Situation von Eltern und ihren Familien während der COVID-19 Pandemie in Österreich. Forschungsprojekt am Institut für Soziologie der Universität Wien.
